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Die positiven Auswirkungen auf die Arbeitgeberverbandsdichte ergeben sich aus der Tatsache, dass die Praxis, Tarifverträge auf nicht verbundene Arbeitgeber auszudehnen, einen sehr starken Anreiz für sie bietet, sich anzuschließen. Wenn Verlängerungsbestimmungen bestehen und angewendet werden, können Arbeitgeber nicht ausschließen, dass sie zur Einhaltung eines Tarifvertrags verpflichtet werden, auch wenn sie nicht Mitglied des unterzeichnenden Arbeitgeberverbandes sind. Daher ist es vernünftig, dass sie dem Arbeitgeberverband beitreten, um an den Verhandlungen teilnehmen zu können, deren Ergebnisse für sie in jedem Fall bindend sein können. Daher sind die obligatorische Mitgliedschaft in Arbeitgeberverbänden und die Verlängerungsbestimmungen funktionale Äquivalente nicht nur im Hinblick auf ein hohes Deckungsniveau, sondern auch im Hinblick auf eine hohe Arbeitgeberdichte. (Franz Traxler, Universität Wien) Zahlen über die Zahl der verlängerten Tarifverträge und die Zahl der Arbeitgeber und Arbeitnehmer, die durch die Verlängerung abgedeckt werden, liegen nicht vor. Unabhängig davon können zwei Bemerkungen zur quantitativen Relevanz von Erstreckungsaufträgen gemacht werden. Wenn es Lücken in der Tarifsicherung gibt, besteht in Österreich eine klare Tendenz, diese Lücken durch Verlängerung zu schließen, anstatt sie unentdeckt zu lassen. Solche Lücken sind jedoch selten. Daher besteht die Notwendigkeit, Erweiterungsaufträge zu erteilen, nur in wenigen Fällen. Dies ist auf den umfassenden Anwendungsbereich des “funktionalen Äquivalents” zur Erweiterung zurückzuführen: die obligatorische Mitgliedschaft in der Wirtschaftskammer. Wie bereits erwähnt, beschäftigen die von der Kammer organisierten Arbeitgeber etwa 97 % aller Beschäftigten des privaten Sektors.

Für die überwiegende Mehrheit dieser Mitglieder schließen die Kammer und ihre Untereinheiten Tarifverträge ab. In diesen Fällen besteht kein Problem unverbundener Arbeitgeber. Dies lässt wenig Raum für die Anwendung von Erweiterungsverfahren. In der Praxis ist die Pflichtmitgliedschaft daher viel wichtiger als eine Verlängerung, wenn es darum geht, Tarifverträge für die Arbeitgeber allgemein verbindlich zu machen. Traditionell ist ein Tarifvertrag definiert als eine Vereinbarung zwischen einer Gewerkschaft oder einer anderen Arbeitnehmervereinigung einerseits und einem Arbeitgeberverband oder einem Unternehmen andererseits. Viele Arbeitnehmer auf dem dänischen Arbeitsmarkt sind durch Tarifverträge abgedeckt. Daher werden viele Unternehmen die oft komplizierten Regeln von Tarifverträgen kennen lernen. Alle Beteiligten sind berechtigt, ihre schriftliche Stellungnahme abzugeben und an einer Anhörung teilzunehmen, bevor die Bundesschiedskommission ihre Entscheidung trifft.

Sind jedoch die vier oben genannten Voraussetzungen erfüllt, ist die Bundesschiedskommission verpflichtet, den betreffenden Tarifvertrag zu verlängern. Umgekehrt ist die Kammer weder berechtigt, einen Tarifvertrag von sich aus zu verlängern (d. h. ohne Antrag einer Partei des betreffenden Vertrags) noch die Klauseln des zu verlängernden Tarifvertrags zu ändern oder zu ändern. Insbesondere ist weder ein gemeinsamer Antrag der beiden Parteien auf Verlängerung des Tarifvertrags noch Einstimmigkeit bei der Beschlussfassung innerhalb des Boards (siehe unten) erforderlich, so dass keine der Parteien formell befugt ist, ein Veto gegen das Verlängerungsverfahren einzulegen. Zweitens werden Erweiterungsbeschlüsse zur Ausweitung eines sektoralen Tarifvertrags verwendet, dessen Anwendungsbereich auf bestimmte Regionen (normalerweise bestimmte Bundesländer oder Bundesländer) beschränkt ist, auf die übrigen Regionen, für die es keinen Tarifvertrag gibt. Diese Praxis betrifft die handwerkliche Kleinproduktion (Gewerbe) in einigen Wenigen Sektoren wie der Metallproduktion und der Chemie. Für diese Sektoren finden Tarifverhandlungen auf Länderebene statt, und die Arbeitgeber werden durch die entsprechenden sektoralen Länderuntereinheiten der Wirtschaftskammer vertreten. Generell ist es so, dass in diesen Fällen nicht für alle neun Bundesländer in Österreich Tarifverträge geschlossen werden können.

Daher werden die Bundesländer, deren Verhandlungsparteien keine Einigung erzielt haben, durch eine Verlängerung abgedeckt. Schließlich gibt es eine wichtige Institution, die als “funktionales Äquivalent” zur Ausweitung von Tarifverträgen arbeitet: das Prinzip der obligatorischen Mitgliedschaft in der Wirtschaftskammer und ihrer Untereinheiten.

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